Ökologischer Ausgleich Strassenprojekt K4, Kriens-Obernau

Ökologischer Ausgleich Strassenprojekt K4, Kriens-Obernau

 

Auftraggeber: Kanton Luzern, Verkehr und Infrastruktur (vif)

Referenz: Daniel Ender, Projektleiter

Leistung: Gesamtbilanzierung Ökoausgleich, Vorschlag Ersatzmassnahmen, Konzeptbericht

Zusammenarbeit: Stadt Kriens, Umwelt- und Sicherheitsdienste

Zeitraum: 2020 - 2021

 

Durch das Kantonsstrassenprojekt K4 Kriens - Obernau werden geschützte Hecken, Einzelbäume und Flächen in Grünzonen gemäss kommunalem Zonenplan beansprucht, welche Ersatzmassnahmen erfordern. Im Hinblick auf die Bewilligung des Projekts wurden die erforderlichen Ersatzmassnahmen aufgrund der ökologischen Qualität der bestehenden Flächen und Naturobjekte festgelegt. Daraus konnte ein angemessener Ersatz im Sinn des ökologischen Ausgleichs gemäss Gesetz über den Natur- und Landschaftsschutz abgeleitet werden. Zur quantitativen Beurteilung der ökologischen Qualitäten der Ausgangs- und Ersatzflächen wurde die vom Bundesamt für Umwelt BAFU initiierte Bewertungsmethode nach Hintermann & Weber für Eingriffe in schutzwürdige Lebensräume angewendet.

Dank der zur Verfügung stehenden Ersatzfläche Langmatt in Form einer Wiese ohne besonderen ökologischen Wert besteht die Möglichkeit, die vom Strassenbauprojekt K4 betroffenen, ökologisch wertvollen Flächen in unmittelbarer Nähe des Projektperimeters zu kompensieren. Dazu liegt ein von der Stadt Kriens initiiertes, ökologisches Aufwertungskonzept vor. Um keine unnötigen Abhängigkeiten zwischen den Kompensationsmassnahmen und dem Strassenbauprojekt K4 zu schaffen, wurden die erforderlichen Ersatzmassnahmen im Rahmen einer finanziellen Abgeltung auf Basis des vorliegenden Konzepts festgelegt.

 

 

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